Bekannt als kulturelles Kleinod
spielt unter anderem in Museen und Theatern
kommt auch zu Ihnen nach Hause
bietet Workshops für alle Altersklassen
  • Papiertheater-Kulisse Bremer Stadtmusikanten

Papiertheater gestern und heute

Ein Papiertheater ist ein Mininaturtheater

Biedermeierliches Papiertheater

Ein Papiertheater ist ein Miniaturtheater, das aus Bilderbogen aufgebaut wird. Ausgerüstet ist es mit den technischen Möglichkeiten eines großen Theaters. Darin agieren zweidimensionale Papierfiguren, an Drähten und Stäben geführt, zu möglichst live gesprochenen Texten wie richtige Schauspieler und Sänger, in richtig ausgeleuchteten Bühnenbildern.

Ein Augenzwinkern...

Man nennt das Papiertheater ein Augenzwinkern der Muse Thalia, denn hier werden in leicht verständlicher Form und mit viel Humor die großen Stoffe der Theater- und Musiktheaterliteratur gespielt, als Vergnügen für die Liebhaber des Theaters und als Einstieg für kleine und große Zuschauer, denen das Theater noch fremd ist.
Viel direkter als Fernsehen und Kino zieht es die Zuschauer in seinen Bann. Auf den nachfolgenden Seiten wollen wir Ihnen Lust auf Papiertheater machen.

Papiertheater-Bilderbogen

von Dr. Günter Böhmer

Das Papiertheater ist ein Kind der Romantik. Bis an die Schwelle unserer Gegenwart hat es in keinem Haus gefehlt, ein liebenswertes Symbol des Familiensinns, dem viele Biographen ihre Reverenz erwiesen haben. Ein Posten Ausschneidebogen, Schere, Kleister und etwas Bastelgeschick genügten, um ein Papiertheater herzustellen, ein paar Stimmen und Hände, um seine Gestalt zu beseelen und eine Aufführung zu gestalten.

Die Grundidee ist bereits in den alten Guckkastendioramen enthalten, in deren tiefgestaffelten Bühnenräumen Martin Engelbrecht in Augsburg religiöses Geschehen und Bilder aus Sage und Geschichte in Szene setzte. Die filigrane Pracht der reglosen Gruppen und Gestalten erfüllte aber erst das Papiertheater mit Leben. Weil es mit bewegbaren Figuren spielte, die an Drähten und Stäben oder gar mit Magneten hin und her geschoben werden können, zählt das Papiertheater zu den vielfältigen Formen des Puppenspiels. Im Grunde hängt es jedoch eng mit dem Personen - Theater zusammen, das es - ganz im Gegensatz zu den Intentionen des Puppenspiels - so genau, so authentisch wie möglich nachzuahmen sucht.

Der Begriff "Kindertheater", dem die englische Bezeichnung "Juvenile Drama" entspricht, schränkt ganz zu Unrecht den Kreis der Benutzer auf Kinder und Jugendliche ein - in Wirklichkeit spiegelt es die unersättliche Lust an Spektakel und Bühne, die nach den Napoleonischen Kriegen alle Schichten des Alters und der Gesellschaft erfaßt hatte. Man ließ es nicht dabei bewenden, die Theater zu stürmen und seine eigenen vier Wände mit den Porträts beliebter Darsteller auszustaffieren, zur Schwärmerei für die vergötterten Idole gesellte sich allenthalben auch das Bedürfnis, selber Theater zu spielen.

Neues!

Wir spielen "Kalif Storch" und "Die Bremer Stadtmusikanten"

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am SA/SO 30.11. und 1.12

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Das neue Stück des BURGTHEATERS ist der STURM von William Shakespeare, sein letzter großer Wurf, eine Komödie. Premiere Ist am 20.September auf dem Festival in Preetz

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Termine!

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